Hormone & Sex……

Es lohnt sich nicht wirklich alle unsere biologischen Determinierungen zu erwähnen,
denn unser Körper funktioniert ja wunderbar selbstständig.
Wir brauchen uns nämlich normalerweise z.B. weder um das Herz-Kreislauf-System noch um das Zentralenervensystem noch um die Produktion von Hormonen kümmern.
Wer das alles detailliert wissen will, der Frage GidF oder wird Student_in.

Nichtsdestotrotz sind sowohl die Hormone, ohne die wir sexuell nicht erregt werden könnten als auch die Befriedigung unserer sexuellen Gelüste einer Betrachtung wert.
Ist doch Sex nach wie vor überall Thema Nr.1

Liebe lasse ich dabei extra außen vor, weil sie bei uns 1. nur mit dem romantischen Müll der westlichen Kultur definiert wird. 2. Wurde sie seit der Antike nur von Männern definiert und erst in den 70er Jahren des letzten Jahunderts wurde das plötzlich sozusagen Frauenzeugs. Ich bin keine Freundin von Alice Schwarzes Ansichten.
Aber was sie 1997 über Liebe gesagt hat, finde ich zumindest erwähnenswert:

Opium für das weibliche Volk – jahrhundertelang wohldosiert verabreicht, um den Frauen ihre bittere Rolle als Ehefrau, Hausfrau und Mutter zu versüßen. Sich ein Leben lang unterorden, eigene Pläne ignorieren oder aufgeben, Kinder großziehen, die sie vielleicht gar
nicht gewollt hat. Einem Mann treu zur Seite stehen, selbst wenn er trinkt und brüllt, schlägt oder fremdgeht.
Das kann man aus Dummheit tun, aus Abhängigkeit, aus Verzweiflung – oder eben auch aus Liebe.

Außerdem bedingt Liebe Freiheit und die ist in männlich dominierten Kulturen nur ein Mythos. Und wer Freiheit mit Freiwilligkeit verwechselt, der hat keine Ahnung,
was Freiheit ist und demzufolge auch nicht, was Liebe ist.
So das reicht. 🙂

Die Sexualhormone bei uns Frauen sind Estrogene/Östrogene und Gestagene. Beim Mann spielt das Androgen Testosteron die wichtigste Rolle. Um uns trivial gesagt, geil zu machen, bedarf es aber mehr, und zwar die sogenannten Botenstoffe oder Neurotransmitter. Dopamin ist einer und zusammen mit Adrenalin wird unser Verlangen nach Sex relativ schnell gesteigert. Allerdings ist dafür ein Auslöser unabdingbar. Der muss aber nicht zwingend für eine Frau ein Mann sein. Vice versa. Das kann auch selbst Fantasiertes oder auch eine fremde erotische Geschichte sein.

Damit dem sexuellen Verlangen auch wirklich Sex folgt, hängt aber vor allem vom dem Wollen von uns Frauen ab. Und das kann auch nur unsere Entscheidung sein, weil nur wir diejenigen sind, die schwanger werden können. Und daran ändern auch alle Verhütungsmethoden nichts. Und auch nicht, dass wir Frauen angeblich mehr Möglichkeiten zum Sex haben. Der entscheidende Punkt ist doch nicht die Möglichkeit, sondern die Absicht sie zu nutzen. Was nützt es uns, mit jedem Mann Sex haben zu können, wenn uns keiner so anspricht, dass wir es wollen? Nichts.
Das begreifen viele Männer nicht oder wollen es nicht verstehn.

Dass dadurch Sex für Männer zum knappen Gut wird, ist nicht das Problem von uns Frauen, sondern ihres, weil das für sie auch eine Ablehnung ihrer Männlichkeit bedeutet, obwohl das gar nicht stimmen muss. Und noch mal: Es gibt für uns Frauen definitiv keinen Grund Sex zu haben, wenn wir den nicht wollen. Das kann ich verallgemeinern, weil mir noch keine Frau begegnet ist, die darüber anders denkt.

Die Testosteronmasche oder besser Triebbefriedigungsmasche, mit der sie sich ja obendrein selbst als Schwanz gesteuerte Affen outen, sollten sie also besser genauso so schnell wie möglich vergessen wie ihr Männlichkeitsbild, das nicht mehr gefragt ist. Zumindest nicht mehr bei den Frauen, die ihren Verstand gebrauchen, zumal kein Mann heutzutage einer Frau mehr bieten kann, als das, was sie selbst erreichen kann.

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16 Gedanken zu „Hormone & Sex……

  1. Wie? Hormone in Bezug auf Sex bedeutsam? Testosteron also gar einen animalischen Trieb begründend?
    Das wären ja unterschiede zwischen Männern und Frauen, für die ich von Genderfeministen immer als biologist beschimpft werde…

    • Wie? Hormone in Bezug auf Sex bedeutsam?

      Ja da staunste wa? Zeigt aber gleichzeitig, dass du keine Ahnung davon hast, zumal ohne diese Hormone gar kein Sex möglich ist.

      Testosteron also gar einen animalischen Trieb begründend?

      Dass es einen animalischen Trieb begründet, davon steht hier nix. Sondern nur, dass es das wichtigste Sexualhormon von Männern ist. Außerdem wird weder Frau noch Mann von diesen Hormonen willenlos.

      Das wären ja unterschiede zwischen Männern und Frauen, für die ich von Genderfeministen immer als biologist beschimpft werde

      Dass diese deine Ansichten von Genderfeministen moniert werden, ist folglich auch kein Wunder. Die Freudsche Trieblehre ist in seiner Opium- und Kokainsucht zu verorten. Ist also Wissenschaftskacke, wie der Penisneid von Frauen.

    • Frauen bekommen wenigsten kein ‚blue balls syndrome‘ bei dem sie austicken, wie der Christian immer evolutionär erklären will, warum mann immer musss.

      • blue balls syndrome – hört sich nach ’nem Affen von Alkis an, andere sehen rosa Elefanten oder weiße Mäuse aus Wänden kommen. *hihi* 😀

  2. „Außerdem wird weder Frau noch Mann von diesen Hormonen willenlos.“

    Schopenhauer sagt ja so schön: „Der Mensch kann tun was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“ Völlig klar, Menschen werden schließlich von Bedürfnissen zum Handeln gebracht, und diese Bedürfnisse werden wesentlich auch von Hormonen bestimmt.

    Man kann nicht den Menschen aus der Natur willkürlich herauslösen und ihm einen freien Willen andichten, den er nicht hat. Wo soll der denn herkommen?

    • Wenn es möglich wäre, könntest du einen Selbstmörder fragen, wie er sich ohne freien Willen umbringen konnte. 😉

      • Weil er ein entsprechendes Bedürfnis hatte, warum denn sonst?

        Soso, jetzt beweisen also Bedürfnisse, dass es keinen freien Willen gibt.
        Deswegen kauft die Masse auch alles, weil ihr Bedürfnisse eingeredet werden konnten, die sie vorher nicht kannte. Anscheinend bist du Manager einer Supermarktkette oder Wachstumsberater, das würde deinen Irrtum zumindest verständlicher machen. Wahrscheinlicher ist aber, dass du solches dummes Zeugs laberst, weil du keine Ahnung davon hast.

  3. hoppla, beim lesen sind mir zu/viele ideen/gedanken plingplong „in mein hirn“ gerauscht. daher kurz/spontan …
    imho männlichkeitsmythen, die sich um testosteron ranken – und „hormone“ sind ja mEn ein hochkomplexes feld, so im allgemeinen und speziellen 😉
    zB denn mWn haben auch frauen testosteron (nicht nur, wenn eine sie einen mann zumal kein Mann heutzutage einer Frau mehr bieten kann, als das, was sie selbst erreichen kann. <

    (das einzige, was mich interessiert, sind menschliche fähigkeiten und "joy of life")

    • Yep, auch wir produzieren Testosteron, aber normalerweise erheblich weniger und das Wenige wird in Östrogene umgewandelt. Aber bei den Frauen, die männlich wirken, wird nicht alles umgewandelt. Und nach dem Klimakterium können Frauen auch deswegen in ihrem Verhalten männlicher werden, weil eben keine Östrogene mehr gebraucht werden. Die Männlichkeitsmythen entstehen wie alle Mythen aus Idealisierungen bar jedes fundierten Wissens.

      menschliche fähigkeiten und „joy of life“

      Dafür braucht es auch Hormone. 🙂

  4. lolz – musste gerade spontan grinsen 😉

    von wg. „männlicher “ und „nach dem klimakterium“ – wie kommst du auf sowas ? frage ich mich gerade genauso spontan.

    tja, menschen sind nunmal für mich u.a. „biochemisch-physikalische wunderwerke“ – und das bemerke ich selektiv wenn dann bei frauen (und ja ich bin mir meiner/diverser bias‘ bewusst 😉

    • von wg. „männlicher “ und „nach dem klimakterium“ – wie kommst du auf sowas ?

      Na ganz einfach. 🙂
      Dadurch, dass das Testosteron nicht mehr in Östrogene verwandelt wird, können Frauen männlicher werden. Oberlippenbärtchen bekommen, tiefere Stimme, Haarausfall und als berühmt berüchtigte Patriarchin die ganze Familie tyrannisieren.

  5. 1. leider wurde mein kommentar von 17:24 hier ziemlich „versemmelt“ also hier nicht dargestellt wie ich getippt hatte (inkl. 2 links) ?!

    2. da getipptes ja per se oft missverständlich ist – solche sog. patriarchinnen sehe ich nirgends – wo „verstecken“ sie sich ?
    „sichtbare frauen“ wie Hannelore Elsner, Christiane Hörbiger, Iris Berben fallen mir lediglich spontan ein – die sind für mich lediglich „positive role-models“ – und ich finde sie „sehr weiblich“ ergo menschlich …

    • solche sog. patriarchinnen sehe ich nirgends – wo „verstecken“ sie sich ?

      Am ehesten dort, wo es noch Großfamilien gibt.

      Als sichtbare Frauen fallen mir nur Margaret Thatcher und Alice Schwarzer ein. Ich hab kein TV und ins Kino geh ich eher selten.

      PS. Keine Ahnung was mit deinem Kommentar passiert ist, Links waren auch bei der Benachrichtungs-Mail nicht dabei.

      • aha, danke für die info.

        imho sind ja sog. grossfamilien genauso weit verbreitet wie sog. feministinnen 😉

        thatcher & schwarzer ? achnoe.
        (tv, kino, mainstream-medien gucke/lese ich nicht. ich lese sehr/viel – webz, bücher)

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