Wie kommt das Geschlecht ins Gehirn?

Über den Geschlechterdeterminismus in der Hirnforschung und Ansätze zu seiner Dekonstruktion. Von Sigrid Schmitz.

Als proklamierte Leitwissenschaften erleben die Lebenswissenschaften gegenwärtig einen Boom. Die Hirnforschung ist dabei eines der Zugpferde, wenn es darum geht, gesellschaftliche oder soziale Fragestellungen und Probleme auf eine naturwissenschaftliche Grundlage zu stellen. Sigrid Schmitz analysiert die immanenten Widersprüche dieser Verkehrung und zeigt, dass genau sie in populärwissenschaftlichen Medien Vorzug genießt.

Nicht nur im Bildungsbereich – Stichwort Pisa – werden Intelligenz und Lernfähigkeit neurobiologisch begründet. Auch wenn es (wieder einmal) darum geht, Differenzen zwischen Männern und Frauen im Verhalten, in Fähigkeiten und Einstellungen zu erklären, sind die modernen Neurowissenschaften nicht weit. Denn mit ihren neuen Methoden des »Brain Imaging« versprechen sie den »Blick ins lebende und arbeitende Gehirn«. Mit Hilfe der Bild gebenden Verfahren der Computertomographie werden Daten in Bilder umgesetzt, die Hirnstrukturen und Aktivierungsmuster visualisieren sollen. Machen wir uns nichts vor – diese Bilder sind faszinierend. Sie sind bunt, sie wirken überaus lebendig und sie vermitteln Eindeutigkeit. Ein roter Fleck im linken Hirnlappen impliziert demnach beispielsweise, dass genau an dieser Stelle das Sprachareal liege und es bei Frauen anders ausgebildet sei als bei Männern.

Seit mehr als 100 Jahren werden Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Gehirn gesucht – und angeblich gefunden. War es anfangs die Schädelform, zu anderen Zeiten das Volumen, die Größe oder das Gewicht des Gehirns, so steht heute die Asymmetrie der Hirnhälften im Mittelpunkt der Geschlechterdifferenzforschung. Männerhirne sollen asymmetrischer (lateraler) arbeiten, also je nach Aufgabe vorwiegend die rechte (Raumorientierung) oder die linke (Sprache) Hemisphäre einsetzen. Frauenhirne sollen symmetrischer (bilateraler), also mit beiden Hirnhälften zusammen arbeiten.

Wenn wir die Geschichte der Geschlechterdifferenzforschung Revue passieren lassen, dann werden einige wiederkehrende Schemata deutlich. Die Studien und Befunde sind in vielen Bereichen enorm widersprüchlich. In den Hirnbildern und in der gesellschaftlichen Verbreitung der neurowissenschaftlichen »Erkenntnisse« tauchen jedoch solche gegensätzlichen Befunde nicht mehr auf. Warum scheint es so wichtig, so verkaufsträchtig – nicht nur für Science-Magazine – und so äußerst attraktiv zu sein, Geschlechterunterschiede im Gehirn binär und eindeutig festzuschreiben und biologisch zu begründen?

Ich analysiere im Folgenden mit dem methodischen Instrumentarium der Genderforschung das Fassetten reiche Netzwerk zu Geschlecht und Gehirn. Ich möchte die methodischen und theoretischen Kritikpunkte an einer einseitig biologisch-deterministischen Forschung aufzeigen und fragen, wie unsere heutigen Vorstellungen über Strukturen und Funktionen des Gehirns durch die digitalen Hirnbilder beeinflusst werden und wie sich geschlechtliche Körperkonzepte als vorgegeben, ursächlich und unveränderlich darin manifestieren. Mit Hilfe des Embodiment-Ansatzes werde ich einen differenzierteren Blick auf die Vielfalt und Konstituierung körperlicher Materialität werfen, um die Dichotomie von Natur/Kultur, Körper/Geist und nicht zuletzt Sex/Gender in den Neurowissenschaften zu dekonstruieren. Unser Projekt GERDA (GEndeRed Digital brain Atlas), ein in der Konzeption befindliches Informationssystem zu Geschlecht und Gehirn, soll diese Aspekte der kritischen Öffentlichkeit zugänglich machen.

Dimensionen der Genderforschung in den Naturwissenschaften.

Als wissenschaftskritische Methode befasst sich die Genderforschung sowohl mit der Historie, der Forschungspraxis und der Theoriebildung innerhalb der Naturwissenschaften als auch mit den wechselseitigen Einflüssen zwischen ihr und den gesellschaftlich-kulturellen Disziplinen. Evelyn Fox Keller hat 1995 drei Dimensionen der Analyse als Instrumentarium der Genderforschung systematisiert: »Women in Science« – Frauen in den Naturwissenschaften, »Science of Gender« – biologisch-medizinische Konstruktion von Geschlechterdifferenzen und »Gender in Science« – Geschlechterideologie in wissenschaftlicher Methodik und Theoriebildung.Die letzten beiden sind für eine Analyse der Hirnforschung grundlegend und sollen daher an dieser Stelle kurz ausgeführt werden.

Mit der Analysedimension »Science of Gender« haben Forscherinnen beispielsweise in Biologie und Medizin androgene Verzerrungen, Ausschlüsse weiblicher Perspektiven und die häufig unreflektierte Naturalisierung von Geschlechterdifferenzen aufgedeckt. Sie hinterfragen die angeblich objektiven und neutralen Methoden der Analyse, zeigen Geschlechtereinflüsse in der Ergebnisinterpretation und kritisieren unzulässige Verallgemeinerungen von Tieren auf den Menschen sowie von Einzelbeispielen auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten. Bis heute finden wir in biomedizinischen Lehrbüchern und Texten häufig Darstellungen, die eine »Normierung des Männlichen« unter »Ignoranz des Weiblichen« implizieren. So sind viele Hirnschemata mit Konturen eines männlichen Kopfes unterlegt. Implizit trägt diese Auswahl die Botschaft: das Männliche sei die Norm des Menschlichen. Wir könnten daraus ableiten, dass Unterschiede zwischen Männern und Frauen als nicht relevant angesehen würden. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch in den letzten 10 Jahren eine Renaissance der Biologismen und Essentialismen zur Erklärung von Geschlechterunterschieden bezüglich der Entwicklung, des Verhaltens, der Leistungen bis hin zur sexuellen Orientierungen von Frauen und Männern ab. Wir stehen also vor einem Widerspruch, der nicht offen gelegt wird. Als Ergebnis werden (wieder einmal) Geschlechterzuschreibungen und Geschlechterbeziehungen in der menschlichen Gesellschaft als natürliche Ordnungen unreflektiert festgeschrieben und gleichzeitig wird das Weibliche in Abgrenzung zur männlich-menschlichen Norm als Abweichung oder sogar als Mangelgeschlecht interpretierbar.

»Gender in Science« tritt aus dem fachimmanenten Diskurs heraus und analysiert die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlich-kulturellen Geschlechterverhältnissen und den Konstellationen, unter denen Wissenschaft betrieben wird. Naturwissenschaften sind, ebenso wie alle anderen Wissenschaftszweige, gesellschaftliche Unternehmungen. Die Naturwissenschaft ist nicht objektiver als andere Wissenschaften, nur weil sie ihre Befunde in einem quantitativ-experimentellen Design reproduziert. Denn auch dieses Design ist von bestimmten theoretischen Vorannahmen geleitet, welche die Auswahl der Daten, ihre Einschlüsse und Auslassungen und die Interpretationen der Befunde beeinflussen. Die Dekonstruktion des Objektivitätsmythos wurde von der Genderforschung um die quer liegende Kategorie des Geschlechts erweitert. In einer Gesellschaft, die von Geschlechterkonstruktionen weit reichend und tief greifend geprägt ist, wirkt Geschlecht auch auf Erkenntnis- und Gestaltungsprozesse in den angeblich neutralen Naturwissenschaften. Soziale Werte und Normen, unterschiedliche gesellschaftliche Interessen, Schwerpunktsetzungen, Sichtweisen und methodische Orientierungen nehmen Einfluss auf die wissenschaftliche Theoriebildung, die Untersuchungsmethodik und die Ergebnisinterpretation. Gefordert wird von Seiten der Genderforschung zumindest die Offenlegung und Reflexion des eigenen Standpunktes und die Transparenz der Entscheidungsschritte im Forschungsprozess, um die präsentierten Befunde in einem Netz von Argumentationen, Interpretationen und Bedeutungszuschreibungen auch nach außen sichtbar zu machen. Donna Haraway nennt die Ergebnisse einer solchen Offenlegung „situiertes Wissen“.

Von der Sex-Gender-Dichotomie zum Embodiment-Ansatz.

In den Neurowissenschaften wird Geschlecht nahezu ausschließlich als biologische Kategorie »Sex« verstanden (auch wenn manche Publikationen der Hirnforschung fälschlich den Begriff Gender im Titel führen). Die Trennung der Kategorien Sex und Gender hat für die Argumentationen gegen einen Alleinerklärungsanspruch der Kategorie Geschlecht durch die biologische Determination des Sex enorme Vorteile gebracht. Denn sie deckte Geschlechterzuschreibungen, Geschlechterrollen, Bewertungen, Hierarchisierungen, Verhaltensweisen, Selbstbilder usf. auf, deren Ausbildung im Sinne des sozialen Geschlechts (Gender) weitestgehend gesellschaftlichen Strukturierungen, Aushandlungen und Bedeutungszuschreibungen entspringen. Sex als biologische Kategorie und die körperliche Materialität des Geschlechts wurden im Rahmen dieser Dekonstruktionsansätze im Weiteren aus der Analyse ausgeklammert. Damit hat sich der Diskurs aber auch Probleme eingehandelt, die uns heute einholen. Die aktuellen, naturwissenschaftlich begründeten Differenzansätze bewerten körperlich unterscheidbare Strukturen erneut als Beweis für einen biologischen Essentialismus von Geschlecht im Sinne von Sex, der allen Genderphänomenen ursächlich zu Grunde liegen soll. Wie kann die kritische Genderforschung mit diesem erneuten Siegeszug des determinierenden Sex, begründet auf körperliche Materialität, umgehen?

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass m.E. nur transdisziplinäre Ansätze unter Einbezug sowohl der naturwissenschaftlichen als auch der gesellschaftswissenschaftlichen Genderforschung die kulturellen Konstruktionen von Geschlecht aufzudecken vermögen. Wir kommen jedoch nicht umhin, uns mit der unheilvollen, weil unreflektierten Allianz von Materialität und Essentialismus genauer zu beschäftigen. Ein Ansatz ist es zu hinterfragen, ob die Gleichsetzung von Körper mit Natur, von Biologie mit Sex und von Materialität mit vordiskursiver/ahistorischer/ursächlicher Existenz wirklich so einfach zu ziehen ist. Unter dem Begriff des »Embodiment« verstehe ich die Konstituierung des individuellen Körpers, seiner Strukturen und Funktionen in einem Netzwerk gesellschaftlicher und kultureller Praxen.5 Denn dem Körper werden nicht nur geschlechtliche Bedeutungen zugeschrieben, er wird in seiner Materialität selber durch geschlechtlich geprägte Erfahrungen geformt, und die Wahrnehmung dieses Körpers beeinflusst umgekehrt wiederum Denken und Handeln. Damit sind Sex und Gender, Körper und Kultur, untrennbar miteinander verwoben. Sie bedingen und beeinflussen sich gegenseitig und unterliegen beständig wechselseitigen Veränderungsprozessen. Wenn wir den Begriff des Embodiment in seiner radikalen Bedeutung auf die Einschreibung von Erfahrungen in die Materialität des Körpers anwenden, kann eine Brücke zwischen den kulturellen Konstruktionen und den Konstituierungen der Körperrealitäten von Geschlecht geschlagen werden, ohne einseitige Ursachenzuweisungen vorzunehmen.

Hirnplastizität – Beispiel für Embodiment.

Wie kann der Ansatz des Embodiment für die kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterdeterminationen in der modernen Hirnforschung nutzbar gemacht werden? Selbst innerhalb der Neurowissenschaften zeigt die Plastizitätsforschung inzwischen, wie dynamisch sich unser Gehirn beständig an Erfahrungen anpasst. Netzwerke aus Nervenzellen und Synapsen im Gehirn, und hier insbesondere in der Hirnrinde (Cortex) werden stabilisiert, ab- und umgebaut, immer abhängig von den eingehenden Umweltinformationen und den individuellen Verarbeitungsprozessen. Nerven-Netzwerke »erlernen« wiederholte Muster an Informationen und bilden sie in der körperlichen Materie des Gehirns ab. Erkennen, Entscheiden, Denken und Verhaltensregulation erfolgen im Gehirn dann durch selektive Aktivierung solcher Netzwerke. Der Cortex ist also weder in seiner Verschaltung noch in seinen Aktivierungsmustern von vornherein festgelegt. Statt dessen verändert sich seine Materialität beständig in der eigenen Entwicklung in Auseinandersetzung mit bestimmten sozialen und kulturellen Bedingungen. Dies erklärt möglicherweise die Vielfalt von Hirnstrukturen und Funktionen bei verschiedenen Personen (interindividuelle Variabilität) und deren Veränderungen im Verlauf des Lebens (intraindividuelle Variabilität). Damit ist aber auch ein neurowissenschaftlicher Befund zur Hirnaktivierung bei der Lösung bestimmter Aufgaben, oder zur Größe bestimmter Hirnareale, der zu einem bestimmten Lebenszeitpunkt von einer Person erhoben wird (im Brain-Imaging werden vorwiegend Erwachsene untersucht), nur eine Momentaufnahme der körperlichen Realität. Sie sagt noch nichts über die Historie der Konstituierungsprozesse aus, die zu dieser Struktur oder zu jener Aktivierung geführt haben. Noch weniger lässt sie Rückschlüsse dahingehend zu, inwieweit die gemessenen Phänomene auf eine biologische Determination zurück zu führen sind oder in welchem Ausmaß sie Ergebnis von Erfahrungen, Lernen und individuellem Handeln widerspiegeln.

Über Unterschiede, die gar keine sind.

Ich möchte die beschriebenen Ansätze der Genderforschung auf eine Befundanalyse, eine methodische Kritik und eine Reflexion der zu Grunde liegenden theoretischen Konzepte anwenden, um das prominente Bild der angeblich bewiesenen Hirnunterschiede zwischen Frauen und Männern und seine Implikationen für gesellschaftliche Geschlechtszuschreibungen zu hinterfragen.

Mit Hilfe der Computertomographie (u.a. funktionelles Magnetresonanzimaging, fMRI oder Positronenemissionstomographie, PET) werden Aktivierungsmuster in bestimmten Hirnarealen bei der Lösung spezifischer Aufgaben gemessen. Diese Befunde werden dann zur Erklärung von Leistungsunterschieden in diesen Aufgaben herangezogen. Die Highlights der Geschlechterdifferenzforschung im Gehirn sind Sprachverarbeitung (mit postulierten generellen Vorteilen der Frauen), Raumorientierung (mit dem Stereotyp besserer männlicher Fähigkeiten) und die Frage nach der Dicke des Faserbalkens, des Corpus Callosum, der die beiden Hirnhälften verbindet. Denn im Grunde genommen dreht es sich immer um die schon eingangs erwähnte Frage, wessen Gehirn asymmetrischer (Lateralität) und wessen Gehirn symmetrischer (Bilateralität) arbeitet.

Die Hirnareale, die am komplexen Netzwerk der Sprachverarbeitung beteiligt sind, werden bei rechtshändigen Personen vor allem in der linken Gehirnhälfte aktiviert. Die aktuelle Forschungsfrage ist also, ob bei Männern diese linksseitige Lateralität stärker ausgeprägt ist als bei Frauen. 1995 schaffte es eine der ersten fMRI-Studien auf die Titelseite von Nature. Das Ehepaar Shaywitz und KollegInnen erhoben u.a. die Aktivierung im vorderen Hirnlappen bei der Reimerkennung. Sie berichteten von 19 männlichen Probanden mit eindeutiger linksseitiger Aktivierung, wohingegen sie bei 11 von 19 getesteten Frauen Aktivierung in beiden vorderen Hirnhälften feststellten. In der Publikation wird ein deutlicher Schwerpunkt auf diese 11 »bilateralen« Frauen gelegt. Die anderen 8 Frauen (also nahezu die Hälfte von ihnen) werden nicht weiter beschrieben. Methodische Kritik an der Studie benennt die geringe Versuchspersonenzahl, fehlende Angaben zu Effektstärken und eingeschränkt ausgewählte Hirnareale. Trotz der vielfältigen Kritik wird die Untersuchung allerdings in populärwissenschaftlichen Zeitschriften oder im Internet bis heute fast ausschließlich als Beleg für stärkere Bilateralität der generellen (!) Sprachverarbeitung bei Frauen gegenüber Männern zitiert. Innerhalb der Neurowissenschaften gibt es jedoch auch widersprüchliche Befunde. Julie Frost und KollegInnen konnten 1999 in einer fMRI-Untersuchung mit 50 Frauen und 50 Männern bei einer Wortpaarerkennung keine Unterschiede in der Asymmetrie der Hirnaktivierung feststellen.  Auch eine neue Metastudie von Iris Sommer und Kolleginnen zur derzeitigen Befundlage stützte die Asymmetrieaussage zugunsten der Männer nicht. Die Variabilität innerhalb der Geschlechtergruppen ist weitaus höher als die Unterschiede zwischen ihnen.

Ein weiterer Aspekt wird im Vergleich der Präsentationsformen der Ergebnisse beider Studien deutlich. Während die Shaywitz-Studie klassischerweise die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in den Mittelpunkt stellt, präsentieren Frost und KollegInnen ihre Befunde in einer Bildserie, die Ähnlichkeiten hervorhebt. Denn bei zufälliger Einteilung in zwei Gruppen, ebenso wie bei Aufteilung in Frauen und Männer, lässt sich in den bunten Bildern der Aktivierungen kein Unterschied erkennen. Gleichheiten sind als Ergebnis jedoch in der naturwissenschaftlichen Publikationspraxis unüblich, und so zeigen detaillierte Analysen der Forschungslandschaft, dass viele festgestellte Nicht-Unterschiede höchstens am Rande erwähnt werden, aber selten im Mittelpunkt einer Publikation stehen. Noch weniger finden sie den Weg in die populärwissenschaftliche Presse. Die Frost-Studie wird, obwohl sie in dem renommierten Journal Brain erschienen ist, kaum zitiert, vielleicht weil sie dem erwarteten Muster der Geschlechterdifferenzforschung eben nicht entspricht.

Eine Reihe von neueren Untersuchungen zeigt inzwischen, wie plastisch sich der Cortex auf individuelle Spracherfahrung einstellt. Die Arbeitsgruppe um Prof. Cordula Nitsch an der Universität Basel konnte zeigen, dass Sprachareale im Gehirn überlappen, wenn eine Person sehr früh zwei Sprachen gleichzeitig erlernt. Wird die zweite Sprache dagegen erst später erworben, bilden sich getrennte Sprachareale aus. Diese Ergebnisse sind inzwischen auch von anderen Forschungsgruppen nachvollzogen worden. Die Plastizität der Sprachareale im Gehirn ist ein Beispiel für das Embodiment der Erfahrung im Gehirn. Es gibt allerdings bisher noch keine Untersuchungen darüber, inwieweit unterschiedliche Sprachsozialisation von Mädchen und Jungen die Ausbildung ihrer Sprachareale oder die Symmetrie/Asymmetrie der Hirnhälften bei der Bearbeitung von Sprachaufgaben beeinflusst.

Eine analoge Analyse lässt sich für das Forschungsfeld »Raumorientierung und Geschlecht« durchführen. Auch hier werden mit Bild gebenden Verfahren räumliche Leistungen mit Aktivierungen in bestimmten Hirnarealen in Zusammenhang gestellt. Beim Drehen von geometrischen Figuren im Kopf, der so genannten Mentalen Rotation, sind beispielsweise Zentren im rechten Schläfenlappen beteiligt. Bei der Richtungsnavigation spielt der rechte Hippocampus (eine Region am Innenrand der Hirnrinde) eine wichtige Rolle. Und wieder finden wir widersprüchliche Ergebnisse dahingehend, ob bei Männern die Hirnhälften asymmetrischer arbeiten als bei Frauen oder nicht. Die Varianz der Ergebnisse beruht nicht zuletzt darauf, dass sich die Raumorientierung aus einer Vielzahl von Strategien zusammen setzt, die erlernt werden. In einem transdisziplinären Projekt aus Biologinnen, Psychologinnen und Soziologinnen konnten wir einige Fassetten des Netzwerkes der Raumorientierung untersuchen. Die individuelle Erfahrung in Kindheit und Jugend spielt für die Ausbildung von räumlichen Strategien ebenso eine Rolle, wie die Verbindung mit Sicherheits- und Angstgefühlen. Auch in diesem Forschungsbereich liegen erste Studien vor, die auf eine erfahrungsabhängige Ausbildung beispielsweise der Größe des Hippocampus hinweisen. Doch wiederum finden vorwiegend nur solche Befunde den Weg in die Öffentlichkeit, die Unterschiede festschreiben. Prägnantes Beispiel hierfür sind die pseudowissenschaftlichen Bücher von Allen und Barbara Pease, die eingeschränkt und teilweise sogar verfälscht angebliche Wahrheiten der Neurowissenschaften über Raumareale im Gehirn von Männern (bei Frauen fehlen sie hier ganz) verkünden.
Als letzter Protagonist in dieser Beispielsreihe steht das Corpus Callosum, der Faserbalken, der die beiden Hirnhälften verbindet. Wenn das Gehirn von Frauen bilateraler arbeitet, so die Prämisse, dann sollte ihr Balken zumindest teilweise größer sein als bei Männern, um den vermehrten Informationsaustausch zu bewältigen. Zu jeder Studie, die einen Geschlechterunterschied in Teilen des Corpus Callosum beschreibt, können wir inzwischen aber Ergebnisse finden, die keine Unterschiede aufweisen oder gegenteilige Aussagen machen.

Aber man sieht es doch!

Andere Studien zeigen auf, dass selbst diese Hirnstruktur sich je nach Art der Erfahrung verändert. Beidhändige Musiker entwickeln beispielsweise dann einen größeren Balken, wenn sie frühzeitig mit dem symmetrischen Handtraining beginnen. Die Vielzahl von Befundwidersprüchen und methodischen Variationen sowie die Ergebnisse der Plastizitätsforschung haben auch innerhalb der Neurowissenschaften dazu geführt, dass Geschlechterzuschreibungen inzwischen verworfen werden. Der Balken findet sich aber nach wie vor und unhinterfragt in der populärwissenschaftlichen Presse an prominenter Stelle, wenn es darum geht, Geschlecht im Gehirn biologisch zu verorten.

Wie kommt es dazu, dass in der Öffentlichkeit die Manifestation von Geschlechterdifferenzen im Gehirn einen Siegeszug beschreitet, wenn doch die Ergebnisse der Hirnforschung so uneindeutig sind? Hier spielen die neuen Bilder aus dem »Innern des lebenden Gehirns bei der Arbeit« und ihre rasante Verbreitung über Zeitschriften und das Internet eine wichtige Rolle.

Doch was zeigen uns diese Bilder wirklich? Zunächst einmal sind sie keine direkten Abbilder aus dem Innern des Gehirns, denn erst mit Hilfe von informationstechnischen Berechnungen und computergraphischen Verfahrensschritten werden aus den Daten des Scanners Bilder konstruiert. Zur Bildrekonstruktion aus Streudaten, zur Bereinigung der Daten von Rauscheffekten, zur Segmentierung und zur 3D-Bildrekonstruktion wird eine inzwischen fast unüberschaubare Menge von Berechnungsverfahren eingesetzt, um die Einzelbilder dem Vergleich zugänglich zu machen. Diese Verfahren werden von unterschiedlichen Laboratorien in unterschiedlichen Kombinationen angewandt, und dies stellt eines der größten Probleme für die vergleichende Analyse dar. Denn im Verlauf der Konstruktionsprozesse wird eine Vielzahl von Entscheidungen getroffen, was ins Bild hineinkommt, was weggelassen wird, was hervorgehoben wird oder in den Hintergrund tritt. Forscher und Forscherinnen aus einem bestimmten kulturellen Umfeld, geprägt durch bestimmte Vorstellungen von Geschlecht oder Geschlechterdifferenzen, treffen diese Entscheidungen. So konnte beispielsweise Anelis Kaiser zeigen, dass Geschlechterunterschiede in der Asymmetrie der Sprachareale auftauchen oder verschwinden, je nachdem welche (wissenschaftliche anerkannte) statistische Schwelle bei der Berechnung von Gruppenbildern eingestellt wird.

Die Bild gebenden Verfahren der Computertomographie haben zweifelsohne viele Vorteile für die neuromedizinische Diagnose und Behandlung von IndividualpatientInnen. Sie bergen aber Gefahren unreflektierter Determinationen, wenn sie Gruppen spezifische Aussagen generalisieren und den Blick in das reale Normgehirn versprechen. Denn dem Gruppenbild »der Frau« oder »des Mannes« sind die Variabilität, die zeitliche Dynamik und auch die Widersprüche der zugrunde liegenden Einzelbefunde nicht mehr anzusehen. Zu fordern ist hier Transparenz in der Methodik, um die Entscheidungen im Konstruktionsprozess der Bilderstellung deutlich zu machen. Hier müsste die Neurowissenschaft einen entscheidenden Schritt wagen. Sie müsste die scheinbare Objektivität und technische Neutralität ihrer Verfahren enttarnen und öffentlich diskutieren, dass auch die einprägsamen, bunten Hirnbilder nur eine Form situierten Wissens darstellen und nur ausgewählte Fassetten des Netzwerkes von Gehirn, Denken, Verhalten, Geist und nicht zuletzt Geschlecht malen. Erst auf dieser Grundlage könnte sie ihrer Aufgabe gerecht werden, zum gesellschaftlichen Diskurs über Gehirn und Geschlecht beizutragen.

Anmerkungen:

GERDA stellt in einer Datenbank bibliografische, demografische und methodische Daten von Studien zu Geschlecht und Gehirn zur Verfügung und ermöglicht einen Einblick in die Vielfalt, Komplexität, die Präsentation und das Wissensmanagement über wissenschaftliche und/oder populäre Medien. Begleitende Module bieten Grundwissen zu Makro- und Mikrostruktur des Gehirns, zur funktionellen Organisation und Hirnphysiologie, zu hormonellen und umweltbedingten Einflüssen auf die Entwicklung, Dynamik und Plastizität des Gehirns. GERDA soll interessierten NutzerInnen helfen, widersprüchliche Befunde innerhalb der Hirnforschung vor dem Hintergrund verschiedener Erklärungskonzepte einzuordnen.

HD Dr. Sigrid Schmitz hat Biologie studiert und in Zoologie promoviert. Sie ist Hochschuldozentin an der Universität Freiburg, leitet zusammen mit Prof. Dr. Britta Schinzel das Kompetenzforum Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften und arbeitet u.a. am Projekt GERDA (gendered digital brain atlas).

Siehe auch den Tipp von Angelika:
Brain Scams: The Real Science Behind Sex Differences

In Cordelia Fine’s new book Delusions of Gender, (Publication Date: August 8, 2011 – amazon.com)

she debunks the „neurosexist“ myths of evolutionary psychology. In the process, she explores the neuroscience behind why male and female brains might be different – and why they might not.

In this excerpt from her book, Fine introduces us to some pernicious myths about the essential differences between male and female brains.

5 Myths About The Female Brain

Cordelia Fine’s thorough (and funny!) Delusions of Gender punches a giant hole in the idea that women’s brains are somehow „hardwired“ for nurturing and domesticity. After the jump, five ladybrain myths Fine handily busts.

Die verlorene Geschichte der Amazonen…

Mein Senf: Da die Historie sowohl nur von Männern dokumentiert wurde als auch fast nur die männlichen Heldentaten inbrünstig besingt und alles Weibliche willkürlich ausgeblendet wurde (und nach wie vor wird). Wie bspw. mit den Philosophinnen, (die geltende Zeittafel der Philosophie) haben mich vor allem die Interpretationen des Amazonenmythos interessiert. Und siehe da, sie unterscheiden sich nicht wirklich von den Heutigen des Matriarchats. Einerseits verständnislos, da fremd. Andererseits nach typisch männlich wertenden Gesichtspunkten. Auffallend ist, dass die Amazonen für die antiken Griechen keine Fantasie war, sondern für sie haben sie vor ihrer Zeit tatsächlich existiert. Mein Senf zu den typisch männlichen Auslegungen ist blau.

Kurzbeschreibung
Dieses Buch begibt sich auf die Spuren der sagenumwobenen Amazonen. Es beleuchtet die berühmte Amazonensage in all ihren Facetten, begibt sich auf eine archäologische Spurensuche und liefert neueste Forschungserkenntnisse aus der legendären Heimat der Amazonen am Fluss Thermodon und von der einst von Amazonen bewohnten Insel Lemnos. Eingehende Untersuchungen der antiken Amazonensagen in Kombination mit neuesten Entdeckungen vor Ort entschlüsseln den geheimnisvollen Mythos über das berühmte Frauenvolk. Zahlreiche Abbildungen dokumentieren die Forschungsergebnisse. Diese neuesten – unvoreingenommenen – Forschungen bringen das eingefahrene Geschichtsbild ins Wanken. Zahlreiche archäologische und historische Spuren deuten darauf hin, dass die Amazonen wirklich existierten hatten! Auf Basis dieser neuesten Erkenntnisse kann die verloren gegangene Geschichte der Amazonen rekonstruiert werden.

Über den Autor
Der Autor dieses Buches, Gerhard Pöllauer, ist Archäologe und Althistoriker und widmet sich seit über 20 Jahren der Erforschung der Amazonen.

Quelle: amazon.de

Einleitung: Weiterlesen

Stephen Jay Gould „Der falsch vermessene Mensch“. (Einleitung)

Das Foto ist NICHT aus dem Buch.😀

Zitiere: Eine Bemerkung zum amerikanischen Titel (The Mismeasure of Man)“‘ Ich hoffe, daß ein scheinbar auf den Männlichkeitswahn bezogener Titel richtig aufgefaßt wird — nicht nur als ein Wortspiel mit Pythagoras berühmtem Aphorismus, sondern auch als Kommentierung der Verfahren, wie sie die im Buch erörterten Deterministen anwandten. Sie untersuchten in der Tat «den Mann» (d. h. weiße europäische Männer), wobei sie diese Gruppe zum Maßstab erhoben und alle anderen Menschen zu deren Nachteil damit verglichen. Daß sie den «Mann» falsch vermaßen, unterstreicht ihren doppelten Trugschluß.

EINLEITUNG: Weiterlesen

Sex im Mutterleib – unvorstellbar?

Das folgende Zitat wurde im Buch The Clitoral Truth by Rebecca Chalker veröffentlicht; das Original erschien in einem Brief im American Journal of Obstetrics and Gynecology 175, Sept 1996 Seite 753.

„Kürzlich beobachteten wir einen weiblichen Fötus in der 32. Schwangerschaftswoche, wie es die Vulva mit den Fingern seiner rechten Hand berührte. Die liebkosende Bewegung konzentrierte sich auf die Region der Klitoris. Die Bewegungen stoppten nach 30 bis 40 Sekunden und begannen kurz darauf erneut. Diese leichten Berührungen wiederholten sich weiter und waren verbunden mit kurzen, steifen Bewegungen von Becken und Beinen. Nach einer erneuten Pause spannte der Fötus die Muskeln von Rumpf und Gliedmaßen an, worauf ein Höhepunkt mit schnellen Muskelkontraktionen des Körpers folgte. Schließlich entspannte es sich und ruhte sich aus. Wir [mehrere Ärzte und die Mutter] beobachteten dieses Verhalten etwa 20 Minuten lang.“

Dies deutet darauf hin, dass Mädchen, genau wie Jungen, bereits bei der Geburt ein gewisses sexuelles Bewusstsein haben. Sie können bereits wissen was sexuelles Vergnügen ist, und wie sie es erreichen. Möglicherweise sind fötales Daumen lutschen und Masturbation gleich wichtig und nützlich für den entwickelnden Fötus?
Wenn ein Mädchen ihre Vulva berührt, wird sie sich erst in diesem Augenblick dessen bewusst oder zeigt sie, was sie bereits vor der Geburt wusste oder lernte?
Was sind die psychologischen Konsequenzen, wenn man ihr die Hand weg stößt? Würden wir das Gleiche machen, wenn sie Daumen lutscht?
Diese eine unklare Aufzeichnung fötaler Sexualität fordert unsere Auffassung von menschlicher Sexualität heraus, wenn sie sie nicht gar vernichtet.

Der Reiz des Verbotenen…

Lust ist der Motor für Sex und keine Gene bzw. Hormone, deren Wirkungen ich zwar nicht verhindern kann, aber auch sie können mich nicht dazu zwingen, wenn ich keine Lust habe. Wenn ich nicht ficken will, könnte ich nur vergewaltig werden. Demnach ist es Schwachsinn zu behaupten, wir hätten keinen freien Willen. Basta cosi.

Das Zitierte stammt aus dem 1992 erschienen Buch „Befreiung zur Lust“ von Nancy Friday. Und die Thematik ist gerade heute durch die neuen biologischen Kreuzzüge wieder aktuell. Weil sie sie zweifelsfrei als männlichen Schwachsinn entlarvt.

Den Reiz des Verbotenen symbolisiert für die Frau der Griff der dunklen Gestallt an ihre Weiblichkeit.

Der Reiz des Verbotenen. Seite 348 bis 351 Weiterlesen

Männer vom Aussterben bedroht?

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Natur- sondern Geisteswissenschaften studiere und die Evolutionstematik nur eine meiner
anderen Interessen ist. Folglich verwende ich auch nur Material aus 2. & 3. Hand
Das ich dann mit meinem Senf bereicher oder auch nicht.🙂 Zitiertes ist blau.

Wenn wir davon aussgehen, dass vor ca. vor etwa 3,5 bis 3,9 Milliarden Jahren das Leben begann, (Bis heute ist mWn. nur das auf den Nukleinsäuren RNA und DNA beruhende Leben bekannt) und erst vor ca. 300 Millionen Jahre die Evolution die Geschlechtschromosomen hervorbrachte, dann erscheint diese Frage in einem ganz anderen Zeitzusammenhang. Soll heißen, bis das Y-Chromsom evolutionär bedingt verschwindet, könnten ja auch noch Jahrmillionen vergehen.

Teil 2 bis 6

Die Gründe für die Reduzierung der Spermien liegt wie in den Videos ja auch gesagt, an den vom Menschen verursachten Umweltveränderungen durch Chemikialien wie Pestizide, Weichmacher (in Lebensmittelverpackungen, Kosmetik, Babypuder), Brandhemmer (in Möbeln, elektrischen Geräten) und PCB (Polychlorierte Biphenyle).

Es wurde errechnet, dass in den USA und Japan insgesamt 250 000 Babys als Mädchen geboren wurden, die eigentlich Jungen gewesen wären. Bei diesen Babys haben Chemikalien und Pestizide die Entwicklung der Geschlechtsorgane im Mutterlieb so stark beeinflusst, dass die weiblichen Geschlechtsmerkmale dominanter ausgeprägt, die männlichen dagegen unterdrückt wurden. Auch in Kanada, Italien und Russland weisen die Geburtsstatistiken ähnliche Verlagerungen auf. Weiterlesen

Erstes Mal Sex: Mädchen sieben Monate früher als Jungs.

An der Studie „Durex Sexual Wellbeing Global Survey 2007“ haben mehr als 26.000 Menschen in 26 Ländern teilgenommen. Quelle

Österreich weltweit Nummer eins.

Nirgends auf der Welt haben Jugendliche so früh das erste Mal Sex wie in Österreichs. Laut des „Durex Sexual Wellbeing Global Survey 2007“ liegen die heimischen Mädchen und Burschen fast zwei Jahre unter dem weltweiten Mittel. Mit 17,3 Jahren wird hier zu Lande erstmals Geschlechtsverkehr praktiziert, der internationale Schnitt liegt laut Studie bei 19,25. Mädchen sind dabei noch einmal sieben Monate früher dran als Burschen.

Malaysia „Spätzünder“: Weiterlesen

Let’s Talk About Sex…

Frau kann es bei uns, als sich sexuell reproduzierende Spezies nur obskur finden, dass es trotzdem keine vernünftige sexuelle Aufklärung gibt. Ganz zu schweigen von dem Schweigen über lustvollem Sex. Dass es dieses Phänomen in allen männlich dominierten Gesellschaften gibt, kann aber kein Zufall sein. Und in der Tat würde befriedigender Sex der Konsumindustrie erhebliche Umsatzverluste bringen. Zumal sie ja heutzutage für die Ersatz-Befriedigung aller menschlichen Bedürfnisse zu ständig ist, und das Sexuelle ist der profitabelste Konsumtrigger, weil er quasi täglich ausgelöst wird.

Beispiel U.S.A.

Youth in the United States are facing a health crisis of high rates of pregnancy and STD’s nationwide. We are failing our children by not having healthy, productive conversations with them about sex. It is my hope that ‘LET’S TALK ABOUT SEX’ will be both the catalyst and the tool we need to start those conversations in family rooms and classrooms across the country.

With more than 17,000 „Likes“ on Facebook (and counting!), friends and fans are supporting LET’S TALK ABOUT SEX by hosting free screening parties and spreading the word. I encourage you to do the same. With a new school semester starting up, now is a perfect time. The DVD can be ordered from Amazon as well as other vendors and lenders. And there are plenty of good resources and solid information at the LET’S TALK ABOUT SEX

QUELLE

Sextourismus…

Sextourismus ist wohl mit das perverseste Phänomen das die männlich dominierten Kulturen in den reichen Industrienationen hervorgebracht haben. Da nützen notgeile perverse Arschlöcher die soziale Not von Kindern -> Mädchen wie Jungs <-
Mädchen und Frauen aus, um mit ihren perversen Gehirnen sowie ihren stinkenden Schwänzen ihre Notgeilheit zu befriedigen. Weil diesen geistigen Spastikern, die Frauen und Mädchen in ihren Ländern den Stinkefinger zeigen, reisen sie in arme Länder, und würden dort ohne ihre Euros oder Dollars auch wichsen müssen.
Da kann ich nur das Kotzen von kriegen.

Dass Evolution nicht zwingend nur Weiterentwicklung bedeutet, sondern auch durch gesellschaftliche Ursachen ins Gegenteil umschlagen kann, dafür sind diese degenerierten Wichser das beste Beispiel. Allerdings kein Wunder, weil kranke pervertierte Gesellschaften auch nur kranke pervertierte Einzelne hervorbringen können.

Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.